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Gut zu wissen

Gut zu wissen

Designböden in Badezimmer, Küche und Co.

JOKA_Designboeden_in_Badezimmer Designböden, auch Vinylböden genannt, sind schon länger in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern ein beliebter Bodenbelag. Lange Zeit gab es für die Feuchträume eines Hauses oder einer Wohnung nur Fliesen auf dem Boden. Viele wissen nicht, dass Designböden auch in Bad und Küche eine optimale Wahl sind. Fußwarm, robust und in einer Vielzahl an Optiken erhältlich, bietet der moderne Fußbodenbelag viele Gestaltungsmöglichkeiten und einige Vorteile gegenüber Fliesen. Die wasserdichte, wasserabweisende und kratzunempfindliche Oberfläche ist leicht zu reinigen und daher sehr hygienisch. JOKA-Designböden sind feuchtraumgeeignet, strapazierfähig, phthalatfrei und somit für alle Wohnbereiche hervorragend geeignet.

 

Vinyl als Bodenbelag ist schon lange bekannt. Man kannte ihn früher als CV-Belag, der klassisch auf der Rolle verkauft wurde. Damit war er aber nicht für alle Einsatzbereiche geeignet. Seinen eigentlichen Siegeszug trat der Vinylboden an, als er einen Seitenblick auf den Laminatboden warf, der schon länger als einzelne Planke angeboten wurde. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: Durch das Planken- bzw. Fliesenformat konnte eine deutlich originalgetreuere Optik erzielt werden. Auch das bewährte „Klick“-Verfahren aus dem Laminat-Bereich wurde einfach auf den Vinylboden übertragen. In diesem neuen Gewand zog der Designboden in die Wohnräume von Eigentum und Mietobjekten ein und wurde zur echten Konkurrenz von Fliesen und Co.

Die erste Generation Designboden hatte eine MDF- oder HDF-Trägerplatte und eine Vinyloberfläche. Durchgesetzt haben sich im Laufe der Jahre 2 Varianten: Die nur Millimeter dünne Klebevariante, die vollflächig auf dem Untergrund verklebt wird und die Klickvariante, die schwimmend verlegt und somit rückstandslos wieder aufgenommen werden kann – hervorragend geeignet für z. B. Mietobjekte. Die Klickvariante ist nach wie vor in zwei Varianten erhältlich: Als Vollvinylvariante und als Vinyl mit HDF-Träger. Bei der schwimmenden Verlegung wird der Einsatz einer Trittschalldämmung empfohlen, wobei diese z.B. bei den Produkten der Kollektion „Designböden 230 HDF“ schon im Produkt integriert ist.  
 
In der JOKA-Produktauswahl sind die einzelnen Produkte zur schwimmenden Verlegung mit dem Kennzeichen „click“ bzw. „klick“ gekennzeichnet – viele Designs gibt es sowohl in der einen als auch der anderen Variante.

Der Designboden imitiert optisch andere bekannte Böden wie Fliesen oder Holzböden. In der Küche oder im Badezimmer wird oft auf Fliesen- oder Steinoptik gesetzt. Im Wohnbereich bevorzugen viele eine wärmere Variante wie z. B. eine klassische Holzoptik. Ganz modern kommt der Designboden auch mit abwechslungsreichen Mosaik- und Fantasiedekoren daher. Ein Designboden hat gegenüber Fliesen und anderen Bodenbelägen entscheidende Vorteile: Designböden besitzen einen höheren Gehkomfort, sind robust, haben eine bessere Akustik, sind leicht zu reinigen und daher auch gut für Allergiker geeignet.

Ein weiteres Plus ist die Unempfindlichkeit des Designbodens. Vor allem in der Küche hantiert man oft mit großen Geräten, die beim Runterfallen große und irreparable Schäden auf einer Fliese hinterlassen. Ein Designboden verzeiht viel mehr: zum Beispiel einen herunterfallenden Topf oder anderen schweren Gegenstand. Fliesen und insbesondere ihre Fugen sind zudem oft leicht offenporig, so dass Flecken von Öl oder Essig langfristige Schäden hinterlassen. Nicht so beim Designboden. Fast alle Materialien, mit denen man in der Küche arbeitet, lassen sich rückstandslos und unkompliziert mit einem feuchten Tuch wegwischen.

Für verschiedene Einsatzgebiete der Böden, bietet JOKA Designböden mit verschiedenen Nutzschichten an: Für den Heimgebrauch oder gering gewerblich genutzte Flächen empfehlen wir eine Nutzschicht von 0,4 (JOKA Design 330) mm. Büros, Ladenflächen und Geschäftsräume werden am besten mit einem Designboden ausgestattet, der eine 0,55 mm-Nutzschicht (JOKA Designboden 555) hat.

 

Fußbodenheizung: die Wahl des richtigen Bodenbelags

Wer einmal eine Fußbodenheizung hatte, mag sie in der Regel auch nicht mehr missen. Zu bestechend sind die Vorteile: Barfußlaufen auch im Winter, keine störenden Heizkörper im Raum und eine gleichmäßige Wärme im Raum – Fußbodenheizungen sorgen für Wohlfühlklima im ganzen Haus.

 

Bei Renovierungen fällt die Wahl häufig auf elektrische Fußbodenheizungen, da sie unkompliziert nachgerüstet werden können. Oft werden sie als Zusatzheizung zu anderen Heizungen eingesetzt, da die laufenden Betriebskosten für eine elektrische Komplettheizung in älteren Gebäuden sehr hoch sind.

Im Altbau nachzurüsten, im Neubau aber in der Regel die erste Wahl sind Warmwasserfußbodenheizungen. Diese Variante benötigt mehr Platz als eine Elektro-Fußbodenheizung, da das warme Wasser durch Kunststoff- oder Kupferröhren auf Dämmplatten im Estrich fließt. Eine Warmwasserfußbodenheizung benötigt einen Speicher und eine Heizanlage, der das Wasser entsprechend auf Vorlauftemperatur bringt.

 

Doch welcher Bodenbelag passt optimal zur Fußbodenheizung? 

 

Grundsätzlich sollte man beim Neubau oder der Renovierung genau planen und prüfen, welcher Bodenbelag möglich ist, wenn man eine Fußbodenheizung besitzt oder plant. 

 

Eine Elektroheizung benötigt grundsätzlich kürzer um die Zieltemperatur zu erreichen als die Warmwasser-Variante. Dabei entstehen sehr hohe Temperaturen. Designbeläge, Linoleum und auch viele andere Bodenbeläge kommen mit diesen schnellen Temperaturschwankungen nicht klar. 

 

Eine Warmwasserfußbodenheizung hingegen ist aufgrund ihrer langsamen Aufwärm- und Abkühlphase sowie der Einstellung der Maximalen Oberflächentemperatur von 29°C besser geeignet.

 

Beachten Sie die Hinweise auf unseren JOKA-Produkten, die Auskunft darüber geben, welche Produkte für eine Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet sind. 

 

Wer Teppichboden bevorzugt, sollte auf die Kennzeichnungen achten: Jeder JOKA Teppichboden ist einzeln gekennzeichnet, ob er für Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet ist oder nicht. Der JOKA-Fachberater weiß ebenfalls, welcher Teppichboden sich für Ihren Raum eignet. Im Zweifel: Ziehen Sie immer Ihren JOKA-Fachberater zu Rate. Er kennt die JOKA Produkte genau und weiß, welcher sich für Ihre Wohnraumsituation eignet.

 

„Ruhe hier!“: Die Trittschalldämmung

In der Gegenwart wichtiger denn je, beim Hausbau darf sie in keinem Fall fehlen und auch bei der Renovierung sollte sie immer zum Einsatz kommen. Und dennoch agiert sie unsichtbar, scheut das Rampenlicht und ist im wahrsten Sinne des Wortes eine leise Akteurin: Die Trittschalldämmung ist an der Naht der Zeit und essentiell für lange Freude am ausgewählten Bodenbelag.

JOKA_Trittschall

Der Wohnraum ist für jeden ein Ort der Ruhe und Entspannung: Lange Arbeitstage klingen hier aus und gemütliche Stunden sorgen in Wohlfühlambiente für Behaglichkeit. Laute Geräusche und hallende Töne durch Bewegung im Obergeschoss der Nachbarn werden nicht nur als Störung empfunden, sie Schaden auf Dauer auch der Gesundheit und dem Wohlbefinden. Mit der richtigen Trittschalldämmung genießt man ruhige Stunden und kann sich voll und ganz auf die freie Zeit fokussieren.

Trittschalldämmung entsteht mit Hilfe spezieller Produkte wie Dämmunterlagen und –folien, welche zwischen dem Bodenbelag und Untergrund liegen. Sie dämpft das Federn des Fußbodens und damit die entstehenden Geräusche ab.

 

Ohne Trittschalldämmung wird’s laut – und teuer

Trittschalldämmung ist gerade durch die aktuell hohe Nutzung und Beliebtheit von Laminat, Parkett und Designboden ein wichtiger Aspekt, denn besonders hier können Schuhabsätze bei Laufbewegungen einen ungeheuren Lärm verursachen oder die tobenden Bewegungen von Kindern die Stille unterbrechen.

Fühlen sich Mieter durch Trittschall gestört, kann dies für den Vermieter teuer werden: Je nach Bodenbelag ist er dazu verpflichtet, eine geeignete Dämmung nachträglich einzubauen. Durch entfernen des alten Bodenbelags, installieren von Trittschalldämmung und Verlegung eines neuen Fußbodens geht nicht nur eine Menge Zeit verloren, sondern auch Geld. Bevor das nachträgliche Einbauen einer Trittschalldämmung zum Desaster wird, sollten Sie sich bei Ihrem JOKA-Fachberater kompetent und professionell beraten lassen.

 

An die richtige Trittschalldämmung muss also früh gedacht werden

Das ideale Ergebnis von Trittschalldämmung wird im Neubau erzielt: Um eine spätere Nachrüstung zu vermeiden ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld Gedanken über die richtige Dämmung des Bodens zu machen, denn je nach Fußbodenbelag wird eine unterschiedliche Trittschalldämmung benötigt.

Teppich besitzt von Natur aus eine gute Schallabsorption und reduziert Laufgeräusche um 25 bis 34 Dezibel. Für andere Bodenbeläge hingegen ist eine Trittschalldämmung unersetzlich: Bei Parkett und Laminat als klassische Holzböden eignen sich am besten Dämmunterlagen aus Polystrol, Kork, Holzfaser und Hanffilz. Designböden, PVC- und CV-Böden liegen am liebsten auf PE-Schaum oder –Folie, wodurch auch hier eine Schallreduzierung von bis zu 30 % erfolgen kann. Den hören zum einen die Nachbarn im Ober- und Untergeschoss nicht mehr, zum anderen auch Sie: Denn die richtige Trittschalldämmung vermindert auch Gehschall.

 

Und was ist Gehschall?

Häufig verwechselt man Trittschall und Gehschall miteinander, die beiden Begriffe stehen jedoch für unterschiedliche Phänomene: Trittschall ist das Geräusch, das in anderen Räumen durch Bewegung wahrgenommen wird, der Begriff Gehschall bezeichnet hingegen den Schall in den eigenen Räumen.

 

Die Qualität ist entscheidend

Die Planung der richtigen Trittschalldämmung ist wichtig und sollte professionell ausgeführt werden, denn der Wunschbodenbelag auf der falschen Dämmung ist nicht nur ärgerlich, sondern bringt auch nicht den gewünschten Effekt. Das Hauptaugenmerk sollte im Vorfeld vor allem auf die Qualität der richtigen Unterlage gelenkt werden, um einen höchstmöglichen Schallschutz zu erreichen. Trittschalldämmung aus dem Niedrigpreissegment ist zwar verhältnismäßig günstig, hat aber oftmals eine verminderte Qualität und kann die Kosten durch erneuten Austausch enorm in die Höhe treiben.

Wie teuer die Verlegung einer Trittschalldämmung ist, kommt im Enddefekt auf die Quadratmeteranzahl des Raumes, die Kosten pro Quadratmeter der Trittschalldämmung und den Stundenlohn des Fachhandwerkers an. Eine fachkundige Beratung kann Ihnen Ihr JOKA-Fachberater geben – informieren Sie sich noch heute!

 

Was ist eigentlich eine Fase?

Wenn man auf der Suche nach einem Bodenbelag ist, zählen zunächst Kriterien wie Farbe, Struktur, Oberflächenbeschaffenheit und vielleicht die Größe der einzelnen Planken. Hat man sich jedoch ein bisschen in die Materie reingedacht und verschiedene Bodenbeläge gesehen, merkt man schnell, dass Fachleute oft von Fase sprechen. Ob ein Boden – egal ob Design-, Parkett-, Kork- oder Laminatboden, zweiseitig oder sogar vierseitig gefast ist, trägt ebenfalls zur optischen Wirkung bei. Dazu hat eine Fase an einem Bodenbelag auch ganz praktische Vorteile.

JOKA_Fase

Die beiden kurzen Seiten einer Planke heißen Stirnseiten, die beiden langen nennt man Längsseiten. Eine Fase ist eine angeschrägte Kante, diese hat eine gefaste Planke dann entweder nur an den Längsseiten oder an allen vier Seiten. Ist eine Planke komplett gefast, spricht man von Längs- und Stirnseitenfase oder vierseitiger Fase bzw. V4-Fuge. Auf einigen Laminat-Dekoren findet sich sogar die Angabe V5-Fase. Dabei handelt es sich um Planken in Steinoptik, die tatsächlich in der Mitte der Planke noch eine Fase haben.

Optisch ist ein Boden mit gefasten Planken spannender als nicht gefaste Planken. Ein Raum bekommt mehr Struktur, einen geometrischen Charakter und wirkt filigraner und dreidimensionaler. Der eigentliche Dielen-Charakter kommt hier mehr zum Vorschein. Nicht nur optisch ist die Frage „Fase oder keine Fase“ interessant, denn ein gefaster Boden hat auch ganz praktische Vorteile: Fasen kaschieren produktions- und vor allem nutzungsbedingte Unebenheiten, die z. B. durch klimatische Einflüsse wie Wärme und Luftfeuchtigkeit entstehen können, im Stoßbereich zur nächsten Planke. Gefaste Produkte sind daher noch nutzungsfreundlicher im täglichen Gebrauch. Dadurch, dass auch heutzutage eher sogenannte Mircofasen angeboten werden, ist die tägliche Unterhaltsreinigung der Bodenflächen mit herkömmlichen Staubsaugern und Besen problemlos möglich.

 

Das sind Multicolorböden

5 ausgewählte Dekore der neuen Design330-Kollektion tragen den Hinweis „Multicolor“.  Was sagt das über die Optik des Dekores aus?

JOKA_Designboden_330_Multicolor

Multicolorböden sind besonders spannend in ihrer Farbgebung. Die einzelnen Planken können im Farbspektrum deutlich von dunkel nach hell variieren. Das Resultat ist, dass der Boden eine spannend lebhafte Optik hat. Multicolorböden wirken nur auf der großen Fläche. Auf einem kleinen Musterstück, welches man in einem Prospekt sehen kann, lässt sich schlecht erahnen, wie ein so variantenreicher Fußboden in einem kompletten Raum wirkt. Das geschulte Auge eines Fachhandwerkers sieht, ob das breite Farbspektrum eines Multicolorbodens zu einem Raum passt und welche weiteren Elemente am besten dazu harmonieren. Designböden, auch Vinylböden genannt, sind besonders flexibel einsetzbar. Sie bieten eine riesige Auswahl an Farben und Designs und sind super robust. Bei der richtigen Verlegung eignen sie sich sogar für Feuchträume wie Bad und Küche.